Perfektionismus ade – Entdecke Dein Potenzial 

Kennst Du das Gefühl, eine geniale Idee zu haben, die Dich begeistert und beflügelt? Du malst Dir die Vorstellung in allen Farben aus und spürst: Ja, das macht mich glücklich, das will ich leben und umsetzen, das entspricht zutiefst meinem Wesen. Und dann kommt plötzlich das Fallbeil des Verstandes und flüstert Dir ein: Wie soll das gehen? Du bist noch gar nicht so weit, andere können das viel besser und, und, und.

Deine Idee weicht dem schalen Gefühl, (noch) nicht gut genug zu sein und diesem Gefühl folgen Sätze wie „Ich muss erst noch…“. Während Du Dich in diesen inneren Dialogen immer kleiner fühlst, rückt Deine Idee in unerreichbare Ferne wie ein Luftschloss, das sich am Horizont auflöst. So oder ähnlich fühlt es sich an, wenn wir in die Falle unseres Perfektionismus tappen. Die gute Nachricht ist: Du bist ein schöpferisches Genie - die Frage ist nur, welcher inneren Stimme Du Raum gibst. Lass uns dieses Phänomen genauer untersuchen:

„Ich muss erst noch…“ und „Ich bin noch nicht so weit…“ ist die Stimme des Perfektionisten in Dir. Häufig tritt er in der Verkleidung eines inneren Kritikers auf. Er stammt aus unseren frühen Kindheitsprägungen, als wir diese (meist wohlgemeinten) Einschränkungen oft zu hören bekamen. Daraus hat sich unser Konstrukt der Wirklichkeit gebildet, unser Weltbild. Es besagt, was wir für möglich halten und wo wir die Grenze zum Unmöglichen ziehen. Auch heute noch meint es unser innerer Perfektionist und Kritiker gut mit uns und will uns vor Fehlschlägen und Enttäuschungen schützen. Der Preis, den wir dafür zahlen, ist die Einschränkung unseres Potenzials, wir laufen wie auf Sparflamme. Der Perfektionist ist ein Anteil unseres Verstandes, der linear und kausal denkt. Er hat das Bestreben, Dinge zur Perfektion zu führen oder überhaupt erst zu beginnen, wenn alle Voraussetzungen hundertprozentig stimmen. Aus letzterem erwächst ein so überhöhter Anspruch, dass wir meistens nicht zum Punkt der Umsetzung und Fertigstellung kommen.

Von der Seelenebene aus betrachtet ergibt sich jedoch ein ganz anderes Bild: Unsere Seele sieht uns als vollkommenes Wesen. Denn Vollkommenheit ist der Urzustand unserer Seele, ein Ausdruck unserer Ganzheit. Die Ganzheit umfasst alle Aspekte, also Licht und Schatten. Perfektionismus hingegen sieht die Details, bewertet und bekämpft die negativ empfundenen Anteile und strebt den idealen Zustand an. Allerdings ist dieses Ideal selten zu erreichen. Wir kreieren uns immer wieder aufs Neue die Erfahrung, nicht gut genug zu sein.
Ein Teufelskreis? Nein! Wie gut, wenn wir uns heute sagen: „Schluss damit! Ich nehme meine Schöpferkraft dankbar an und erinnere mich, dass ich in jedem Augenblick eine neue Wahl treffen kann.“ Und so lade ich Dich auf einen Erkundungsflug in Dein schöpferisches Potenzial ein:

Dazu nehmen wir einmal den Blickwinkel Deiner Seele ein. Stell Dir vor, Du sitzt auf einer Wolke und schaust auf Dich herab. Du siehst Dich in Deinem menschlichen Körper und um Dich herum ist ein großes Energiefeld, das weithin ausstrahlt und in verschiedensten Farben leuchtet. Wenn Du noch genauer hinschaust, siehst Du im Energiefeld vereinzelt dunklere Flecken oder neblige Schleier und dann wieder leuchtende Farben, Lichtblitze und ein helles Strahlen. Das Energiefeld um Deinen Körper ist beweglich, es verändert ständig seine Form und Ausdehnung und auch seine Farben. Du bemerkst, dass dies mit Deinen Gedanken und Gefühlen in Verbindung steht. Jeder Gedanke und jedes Gefühl beeinflusst Dein Energiefeld.

Bei sorgenvollen und ängstlichen Gedanken zieht sich das Energiefeld um Dich herum zusammen, die Farben werden dunkler und matter. Während freudvolle, liebevolle oder dankbare Gedanken und Gefühle Dein Energiefeld ausdehnen und es aufleuchten lassen. Es erscheinen wundervolle strahlende Farben und Lichtfunken, die sich in Deine Umgebung versprühen. Du kannst weiterhin beobachten, wie Dein Körper, der in dieses Energiefeld eingebettet ist, ebenfalls auf diese energetischen Veränderungen reagiert. Genau genommen siehst Du, dass Dein Körper auch aus Energie besteht, nur in sehr stark verdichteter Form. Bei den dunklen Farben, Gedanken und Gefühlen fühlt er sich eng, schwer und energielos an. Die hellen Farben, positiven Gedanken und Gefühle entspannen und vitalisieren ihn, Dein Körper lebt auf und fühlt sich voller Energie, beschwingt und leicht.

Nun siehst Du von Deiner Wolke aus, dass Dich viel mehr umgibt und ausmacht, als Du zu sein glaubtest. Das Energiefeld in Dir und um Dich herum enthält eine unglaubliche Fülle an Potenzial, Kraft und Energie von dem Du nicht einmal zu träumen wagtest. Du erkennst, dass Du Dich selbst durch Deine Überzeugungen viel zu sehr eingeschränkt hast, so als würdest Du durch eine Schablone nur einen Bruchteil Deines Seins wahrnehmen. Vor allem aber kannst Du Dich aus dieser Perspektive in Deiner Ganzheit und Vollkommenheit sehen und erleben. Und die Stimme Deines Perfektionisten ist nur ein kleiner Aspekt im Chor der vielfältigen Anteile Deines Seins.

Worauf willst Du nun Deinen Fokus richten? Jetzt kannst Du eine bewusste Entscheidung treffen, ob Du weiterhin an Deine vermeintlichen Einschränkungen und Begrenzungen glaubst oder ob Du Dich für die neuen Möglichkeiten und Potenziale Deines Seins öffnest. Du siehst von hier oben aus deutlich, dass viel mehr in Dir vorhanden ist, als Du bisher angenommen hast. Das ist der liebevolle Blick Deiner Seele auf Dein irdisches Selbst.

So wünsche ich Dir viel Freude und Erkenntnis im Entdecken Deines Potenzials.

Alles Liebe
Melanie


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Leuchtturm – Melanie Bommersheim

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Melanie Bommersheim

In meinem Blog teile ich mit Dir Inspirationen und Impulse, die mich seit vielen Jahren unterstützen und begleiten.


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